5 Gründe warum Meditation dein Leben verändert

19. April 2017

Als mir ein Freund vor einiger Zeit begeistert berichtete, seitdem er meditiere, habe sich sein Leben komplett verändert und ich solle es unbedingt selbst ausprobieren, dachte ich mir: Niemals! Meditation ist ganz sicher nichts für mich. Mir fällt es ja schon schwer entspannt ein Buch zu lesen oder mich einfach „nur“ auf einen Film zu konzentrieren. Wie sollte ich es schaffen minutenlang nur dazusitzen und zu entspannen?! Da gehe ich lieber eine Runde im Wald laufen um meinen Kopf abzuschalten.

So wie mir geht es sicherlich vielen. Meditation ist mit einer Menge Vorurteilen behaftet. Wir denken an Hippies und Yogis, die ständig Räucherstäbchen zündeln und seltsame Mantras vor sich hin brummen. Es passt nicht in unser Weltbild, wo es immer um schneller, besser, erfolgreicher geht. Lieber gönnen wir uns ein mal im Monat eine teure Massage oder buchen einen Wellness Urlaub um vom stressigen Alltag abzuschalten.

Ich bin froh, dass ich dennoch auf meinen Freund gehört habe und Meditation nun zu meinem täglichen Ritual gehört, dass ich keinen Tag mehr missen möchte. Warum fragt ihr euch? Hier sind fünf Gründe, weshalb jeder am besten noch heute zu meditieren beginnen sollte:

1. Bewusster werden – lerne dich selbst kennen

Wann nehmen wir uns wirklich mal Zeit für uns selbst, konzentrieren uns auf nichts anderes, ohne Ablenkung?
Wir haben so viele Ziele und Wünsche, die wir kontinuierlich unserer (imaginäre) Bucketlist hinzufügen, nur um sie auf morgen zu vertagen, bis wir sie schließlich ganz vergessen. Wir eilen von der Arbeit zum Yoga, um unseren Kopf abzuschalten, nur um dort letztlich darüber nachzudenken, was wir heute noch alles erledigen müssen.
Dabei wissen wir eigentlich sehr genau was uns gut tut, unser Körper würde diesem Instinkt automatisch folgen, käme da nicht unser Verstand dazwischen. Wir manipulieren uns und unsere Bedürfnisse selbst, legen uns unbewusst Ketten an, die uns von den Dingen abhalten, die uns wirklich wichtig sind im Leben.
Meditation lässt dich wieder bewusst werden. Du konzentrierst dich nur auf den einen Moment, auf das Jetzt. Alles andere wird unwichtig. Gedanken kommen und gehen. Du lässt sie einfach an dir vorbeiziehen, ohne ihnen Beachtung zu schenken. Deine volle Aufmerksamkeit liegt auf dem Sein und deinem Atem.
Ich glaube in solchen Momenten lernen wir uns selbst besser kennen, begreifen was uns wirklich wichtig ist im Leben und worauf wir uns mehr konzentrieren sollten. Wir leben bewusster.

2. Du bist produktiver und kreativer

Du denkst nur still sitzen und nichts tun ist reine Zeitverschwendung? Von wegen!
Meditation ist nicht nur gut für unsere körperliche und psychische Gesundheit und unser Wohlbefinden, sondern es gibt mittlerweile unzählige Studien, die belegen, dass Meditation Training für unser Gehirn ist. Hirnforscher der Harvard-Universität konnten in einer Studie nachweisen, dass sich unser Gehirn schon nach kurzer Zeit durch regelmäßige Meditation verändert – ins Positive versteht sich.
Indem du deine Gedanken zur Ruhe bringst und dich auf das Wesentliche konzentrierst, schaffst du Platz für Neues. Du nimmst Dinge wahr, die du zuvor einfach übersehen hast – sei es eine Chance die sich ergibt oder eine spontane Geschäftsidee. Du wirst konzentrierter, effizienter, kannst besser Entscheidungen treffen und erreichst letztendlich schneller deine Ziele. Und das nur indem du dir und deinem Kopf ein paar Minuten eine Auszeit gönnst. Mehr nicht.

3. Erfolg und Meditation gehen Hand in Hand

Was haben Oprah Winfrey, Timm Ferris, Arnold Schwarzenegger und Steve Jobs gemeinsam? Sie sind allesamt sehr erfolgreich und meditieren täglich, bzw. habe es getan. Diese Menschen haben bereits begriffen, wie wichtig regelmäßiges Training für ihren Geist ist. Denn tägliche Meditation stärkt die Willenskraft, schafft Selbstbewusstsein und Klarheit. Sie bringt Ruhe in unseren Kopf und hilft uns dabei, dass wir uns nicht von unbewussten Gedanken und Gefühlen leiten lassen.

4. Mehr Gelassenheit und Selbstbeherrschung

Unsere Welt in der wir leben wir immer komplexer und gleichzeitig schnelllebiger. Wir müssen ständig Entscheidungen treffen und am besten auch noch die Richtigen. Wir werden permanent abgelenkt, sei es von Werbebannern, Facebook oder dem Klingeln unseres Smartphones. Wer schafft es da noch gelassen zu sein?
Achtsamkeit hilft dir mit stressigen Alltagssituationen besser umzugehen. Wenn du achtsam bist, nimmst du Unruhe und Anspannung früher wahr und kannst bewusster auf äußere Einflüsse reagieren. Beim Meditieren lernst du dich zu fokussieren, die eigenen Gedanken und Emotionen wahrzunehmen, sie jedoch einfach vorbeiziehen zu lassen, ohne ihnen Beachtung zu schenken. Es geht nicht darum Gedanken und Gefühle zu unterdrücken, sondern viel mehr sie bewusst wahrzunehmen und in deinen Körper hineinzufühlen. Diese Distanz zwischen äußeren Einflüssen und Reizen, die du durch Meditation trainierst, hilft dir auch im Alltag die Ruhe zu bewahren und gelassen zu reagieren.

5. Deine Gedanken beeinflussen dein Leben

Ich kann das nicht. Ich bin nicht gut genug. Andere können das viel besser. Kommt dir das bekannt vor?
Wir sind uns oft gar nicht bewusst, was wirklich in uns steckt, welche Potenziale wir besitzen und verwirklichen könnten. Unterbewusst speichern wir Gedankenmuster ab, weil wir  bestimmte Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht haben, in denen wir beispielsweise gescheitert sind. Diese Gedanken, die teils bewusst, teils unbewusst in unserem Kopf umherschwirren, beeinträchtigen unser Selbstbewusstsein und machen uns klein. Wir trauen uns weit aus weniger zu, als wir eigentlich fähig sind.
Du glaubst gar nicht welch enorme Kraft hinter deinen Gedanken steckt, und es steht allein in deiner Verantwortung, diese Macht sinnvoll einzusetzen. Der Weg besteht darin, dir durch Meditation deine Gedanken bewusst zu machen, um das zu erhalten, was du im Leben wirklich willst. Durch den Einsatz deiner Vorstellungskraft, indem du deine Ziele und Wünsche visualisierst, stärkst du sowohl dein Selbstbewusstsein als auch deine Motivation, um diesen zu folgen und sie zu erreichen.

Ich hoffe ich konnte den ein oder anderen Skeptiker überzeugen Meditation einfach mal auszuprobieren.

Wenn du mehr erfahren möchtest, wie du zum Beispiel mit Meditation beginnst, welche Techniken es gibt und wie ich angefangen habe, schreib mir gerne einen Kommentar. In meinem nächsten Post zu dem Thema werde ich dann genau darauf eingehen.

Schon gesehen?

5 comments

Dominique 26. April 2017 at 1:06

Some lovely insight and inspiration to start a regular meditation practice. Thanks!

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Marilena 16. Mai 2017 at 11:26

Thank you so much Dominique! I’d love to hear how meditation works for you 🙂

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Steffi 19. Mai 2017 at 15:42

Ich würde mich interessieren, wie du angefangen hast und was für Techniken es gibt 🙂

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Marilena 19. Mai 2017 at 15:44

Hey Steffi,

genau den Blogpost habe ich geplant, der kommt vermutlich als nächstes 🙂 Wahrscheinlich sogar mit einem Video mit einer geführten Meditation. Also dran bleiben 😉

Liebe Grüße,
Marilena

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David 20. Mai 2017 at 10:11

Hey Marilena 😊 Interessanter Artikel, ich würde mich ebenfalls über ein paar Tipps für „Mediations-Einsteiger“ freuen, um es mal auszuprobieren! Danke dir

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