Meditation für Anfänger: Meine Tipps für einen freien Kopf

9. Juni 2017

In 5 Gründe warum Meditation Dein Leben verändern kann habe ich Dir bereits erzählt, weshalb ich glaube, dass Meditation so gut und wichtig ist. Vielleicht bist Du ja neugierig geworden und hast Lust bekommen Meditation auszuprobieren?!

Dann habe ich genau das Richtige für Dich: Meine Step for Step Anleitung für Meditations Anfänger.

Was brauchst Du dafür? Nichts außer Dir selbst, ein paar Minuten Zeit und Aufmerksamkeit, sowie ein ruhiges Plätzchen.
Bevor Du aber mit meiner geführten Meditation für Anfänger startest, empfehle ich Dir meine 4 Tipps zu lesen, die mir geholfen haben, als ich mit Meditation begonnen habe.

Bereit? Dann geht’s los!

1. Leg Deine Vorurteile ab

Bevor ich überhaupt angefangen habe zu Meditieren, dachte ich immer Meditation sei nur etwas für Hippies und Yogis, die Räucherstäbchen anzünden und Om brummen. Bullshit!
Heute kenne ich unzählige Freunde und Bekannte, die täglich meditieren und ansonsten nicht sehr spirituell sind. Sie nutzen Mediation vor allem um vom Alltag abzuschalten, den Moment bewusster wahrzunehmen und um ihre Produktivität und Kreativität anzukurbeln.
Ganz egal was Dein Ziel ist, weshalb Du mit Meditation beginnst, sei offen und neugierig! Versuche nicht zu viel zu erwarten, denn Du wirst sicherlich nicht nach nur ein paar Tagen Meditieren zum Zen Meister.  Genieße viel mehr diese neue Erfahrung und bleib aufmerksam, was sich bei Dir mit der Zeit verändert.

2. Nimm Dir die Zeit bewusst

Mir fällt es am leichtesten am Ball zu bleiben, wenn ich mir einen festen Termin für etwas setze. Darum meditiere ich jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen, bzw. nach einer kurzen Yoga Session. Das muss gar nicht mal lange sein, vielleicht 10 Minuten. Mir reicht das um bewusst und mit einem klaren und freien Kopf in den Tag zu starten.
Wann Du meditierst, ob in der Mittagspause oder am Abend vor dem Schlafengehen, das bleibt Dir natürlich selbst überlassen. Wichtig ist nur, dass Du möglichst ungestört bist. Also Handy auf Flugmodus und wenn Du magst, Kopfhörer auf!

3. Setz Dich nicht unter Druck – hab Geduld mir Dir

Einfach nur ruhig da sitzen, sich zu entspannen und auf den eigenen Atem konzentrieren. Klingt einfach – ist es aber nicht! Ich habe schnell gemerkt, je mehr ich versuche meine Gedanken „abzuschalten“, desto hartnäckiger werden sie. Es ist völlig normal, dass wir abschweifen und unsere Gedanken wandern. Es geht bei der Meditation auch nicht darum unsere Gedanken zu bekämpfen. Sondern viel mehr sie zu akzeptieren und sie sein zu lassen. Du nimmst sie bewusst wahr, schenkst ihnen aber keine Aufmerksamkeit. Versuche Deine Gedanken wie Wolken zu betrachten, die kommen und wieder vorüberziehen. Sei nicht so streng mit Dir, wenn es mal nicht so gut klappt und akzeptiere, dass alles ein Prozess des Lernens ist.

4. Lass Dich führen

Besonders am Anfang ist es mir schwer gefallen abzuschalten und mich zu entspannen. Was mache ich, wenn ich einfach nur mit geschlossenen Augen da sitze und schweige? Da fangen die Gedanken ja erst recht an zu rasen.
Darum hat mir zu Beginn geführte Meditation sehr geholfen, bei der Du von einem Guide angeleitet wirst. Er erklärt Dir worauf du Deine Aufmerksamkeit richten sollst, bietet dir Visionen an oder führt Dich auf eine Gedankenreise.

Sehr empfehlen kann ich zum Beispiel die App Headspace. Ich selbst habe nur das Take 10 Program mit 10 kostenlosen Meditations Sessions genutzt, mit der Pro-Version hast Du aber auch Zugang zu vielen weiteren Modulen.
Auch heute nutze ich noch häufig geführte Meditation, insbesondere wenn ich meinen Fokus auf ein bestimmtes Thema lenken möchte, wie z.B. Dankbarkeit oder meine Träume und Ziele.
Erst kürzlich habe ich den YouTube Channel von Boho Beautiful entdeckt und liebe ihre Guided Meditations, in denen sie mit verschiedenen Mantras arbeitet, die Deinen Mindset stärken sollen.
Wichtig ist generell, dass Dir die Stimme des Guides gefällt und Du dich wohl fühlst während der Session.
Du kennst noch andere tolle Apps oder YouTube Channels mit Mediations Videos, dann hinterlass mir gerne einen Kommentar oder schreib mir eine Nachricht. Ich freue mich immer über neue Inspiration.

Ansonsten wünsche ich dir jetzt viel Spaß mit meiner Meditation für Anfänger. Namasté!

Schon gesehen?

9 comments

Jil 9. Juni 2017 at 17:03

Meeega gut geschrieben! Und kann ich so auch echt nachvollziehen ❤️

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Marilena 16. Juni 2017 at 20:21

Vielen Dank Liebes <3

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Tom 16. Juni 2017 at 17:46

Klasse Beitrag, viele unterschätzen die ganzen Vorteile von Meditation..

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Marilena 16. Juni 2017 at 20:21

Vielen Dank lieber Tom. Da hast du leider Recht. Darum versuche ich möglichst Vielen davon zu erzählen 🙂

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Dominik von Matthes 24. Juni 2017 at 23:17

Wooow Respekt was du machst
Mit deiner Biographie das hat mich sehr beeindruckt und hab wirklich Interesse daran!!
Mach so weiter ✨🙏♥✨
Mit freundlichen grüßen aus dem schönen Baden-Württemberg (LG Dominik)

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Marilena 28. Juni 2017 at 15:33

Hallo Dominik,
Danke für die lieben Worte, das bedeutet mir wirklich viel.

Ganz liebe Grüße zurück aus Hamburg.

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Laura 31. Juli 2017 at 9:35

Liebe Marilena,
ich liebe deinen Blog und deine Beiträge und verfolge dich schon seit Beginn. Hut ab für deine Mühe und Zeit, du du da reinsteckst.
Toll, dass du jetzt auch Meditations-Videos machst. Leider muss ich allerdings gestehen, dass ich es sehr sehr schade finde, dass du teilweise ganze Sätze von der Meditation von Mady Morisson kopierst (mache ihre Videos täglich). Finde ich nicht fair. Vielleicht sollte einfach jeder das machen, was er am besten kann und was aus eigener Kraft und Feder entsteht. Kopien braucht keiner.
Ich freue mich umso mehr auf weitere Blogbeiträge von dir. Wie wäre es dann mal mit ein paar leckeren Rezepten für den Abend oder leckeren Smoothies?!
Hoffe du nimmst mir meine Worte nicht übel. <3 Alles Liebe aus Süddeutschland. Lauri

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Marilena 31. Juli 2017 at 9:41

Hallo Laura,

danke erstmal für deine lieben Worte. Ich stecke tatsächlich viel Herz in das was ich tue, von daher freue ich mich unendlich doll, wenn es anderen gefällt.

Danke auch für dein Feedback. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir dessen nicht mal bewusst war, da ich Mady’s Meditationen noch nie gemacht habe. Habe bisher nur ihre Yoga Videos ab und zu für mich genutzt. Ausdenken tue ich mir meine Meditationen selbst, aber natürlich bin auch ich geprägt. Trotzdem möchte ich natürlich meinen eigenen „Stil“ mit der Zeit entwickeln. Daher bin ich dir sehr dankbar für dein Feedback 🙂

Rezepte stehen bei mir auf jeden Fall auf der To-Do Liste. Danke für den Reminder!

Ganz liebe Grüße aus dem Norden. Marilena

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Laura 31. Juli 2017 at 9:53

Wow – so eine schnelle Antwort. Vielen Dank!
Dann seid ihr vielleicht tief miteinander verbunden, hehe, oder geprägt von ähnlichen Lehrern. Kenne mich ja auch nicht ganz so gut aus mit Meditationen 🙈🙈 Nehme meine Aussage also wieder zurück 😉 Ich wünsche dir eine wundervolle Woche!

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