Meine Morgenroutine – Warum ich freiwillig um 5 Uhr aufstehe

18. Juni 2017

Der Wecker klingelt und automatisch greifst Du zu Deinem Handy und drückst den Snooze Button. Ach komm schon, nur noch 10 Minuten! Aus zehn werden 30 Minuten – also keine Zeit fürs Frühstück. Schnell angezogen, Zähne geputzt und los gehts! Ein Coffee to go auf dem Weg zur Arbeit muss reichen.

Kommt Dir das bekannt vor? Gehörst Du auch zu den Menschen, die morgens nur schwer aus den Federn kommen? Jeden Morgen spielt sich das selbe Szenario ab und schon beim Gedanken an das Aufstehen bekommst Du schlechte Laune?

Dann pass auf:

Seitdem ich meine Morgenroutine habe, springe ich beim Klingeln des Weckers sofort aus dem Bett.

Klingt verrückt? Es wird noch noch absurder! Ich freue mich bereits am Abend zuvor auf das Aufstehen.

Warum? Weil ich einen Sinn habe! 

Die erste Stunde des Morgens gehört nämlich allein mir. In dieser Zeit tue ich nur Dinge, die mir wichtig sind und mich meinen Zielen näher bringen. Somit verbinde ich mit dem Aufstehen etwas Positives. Denn ich tue mir etwas Gutes. Ich nehme mir Zeit für mich selbst, die mir sonst am Tag oft fehlt.

Klingt doch gar nicht mal so schlecht, oder? Darum hier ein kleiner Einblick in meine tägliche Morgenroutine:

1. Trinken

Wenn mein Wecker um 5 Uhr Morgens klingelt, führt mein erster Gang in die Küche. Dort habe ich bereits am Abend zuvor ein Glas mit einem Esslöffel BIO Apfelessig vorbereitet. Dies fülle ich nun mit lauwarmen Wasser und trinke es in Ruhe. Wozu soll das gut sein, fragst Du Dich?
Nachts erholt sich Dein Körper und sorgt dafür, dass Giftstoffe abgebaut werden. Wenn Du morgens ein Glas Wasser auf leeren Magen trinkst, hilfst Du Deinem Körper dabei. Apfelessig hat dazu noch viele positive Eigenschaften: er unterstützt Deine Verdauung, ist gut für Haut und Haare und regt Deinen Stoffwechsel an.

2. Yoga

Dann heißt es Sportklamotten an und ab auf die Matte! Für etwa 15 Minuten mache ich ein paar Yoga Flows und Asanas (Haltungen), um meinen Kreislauf in Schwung zu bringen und meine Gelenke aufzuwärmen. Manchmal nutze ich dafür YouTube Videos, z.B. von Mady Morrison oder von Boho Beautiful. Nach dem Yoga fühle ich mich wach und energiegeladen, um alle Herausforderungen des Tages zu meistern.

3. Meditation

Da ich nach dem Yoga oft schon ein wenig außer Atem bin, tut mir die Meditation im Anschluss daran besonders gut. Meist höre ich mir eine geführte Meditation für etwa 10-15 Minuten an. Für mich ist das perfekt, um bewusst und mit einem klaren Kopf in den Tag zu starten. Danach kann mich nichts bzw. niemand mehr aus der Ruhe bringen.

In meinem Blog Post 5 Gründe warum Meditation dein Leben verändert und Meditation für Anfänger: Meine Tipps für einen freien Kopf, findest Du mehr zu dem Thema.

4. Affirmationen & Visualisierung

Vorweg, was ist überhaupt eine Affirmation? Eine Affirmation ist ein selbstbejahender Satz, den Du Dir selbst wieder und wieder sagst, um Deine Gedanken umzuprogrammieren. Das können Deine Ziele und Wünsche sein, die Du einmal erreichen möchtest. Denn Denken, Fühlen und Handeln hängen miteinander zusammen und wenn Du Deine Gedanken durch Affirmationen beeinflusst, dann ändert sich nach einer Weile auch Dein Verhalten und Deine Gefühle. Ganz schön machtvoll unsere Gedanken, oder?
Ich selbst habe mir acht Affirmationen aufgeschrieben, die ich mir jeden Morgen aufsage. Eine davon lautet:

Ich bin verantwortlich für mein eigenes Glück und meinen Erfolg, und kann alles im Leben erreichen was ich will.

Dadurch versuche ich alte Glaubenssätze, wie „Ich kann das nicht.“ aufzulösen und meine negativen Gedanken durch Positive zu ersetzen. Das Ganze dauert eine ganze Weile, aber langfristig wird es einen Effekt haben und Du wirst selbst daran glauben.

Während ich meine Affirmationen spreche, versuche ich mir diese bildlich vorzustellen. Wie sieht Glück und Erfolg für mich aus? Wo sehe ich mich in 5 Jahren? Ich visualisiere meine Ziele und Wünsche, um sie mir noch klarer und bewusster zu machen. Und was besonders präsent in meinem Kopf ist, das verfolge ich auch.

 5. Journalling

Warum Dankbarkeit so wichtig ist und weshalb sie Dir zu Glück und Erfolg verhelfen kann, davon habe ich bereits in meinem Blog Post Warum dankbare Menschen glücklicher sind, berichtet.
Darum schreibe ich jeden Morgen etwas drei Dinge auf, für die ich dankbar bin. Oft sind es Kleinigkeiten, die ich im Alltag vergesse wertzuschätzen. Sei es meine Gesundheit, die Liebe meiner Eltern oder, dass ich ein Dach über dem Kopf habe. Indem ich mir diese Dinge bewusst mache, realisiere ich oft erst, wie gut es mir doch geht. So starte ich gleich mit einem Lächeln in den Tag.

6. Lesen

Mir ist aufgefallen, dass wenn ich mir nicht bewusst am Tag Zeit nehmen, um zu Lesen, ich oft nicht dazu kommen. Nach der Arbeit mache ich meistens Sport, koche danach und bereite den nächsten Tag vor. Da kommt das Lesen leider oft zu kurz. Darum nehme ich mir bewusst am Morgen etwa 15 Minuten Zeit, um in einem Buch meiner Wahl zu schmökern.

Demnächst wird es übrigens auf gratitude daily auch eine Kategorie mit meinen Leseempfehlungen geben. Dort stelle ich meine Lieblingsbücher kurz vor, welche mich bislang am meisten inspiriert haben.

Nach meiner Morgenroutine fühle ich mich viel ausgeglichener, mental gestärkt und bin voll motiviert meine Ziele anzupacken. Ach ja, nach der Morgenroutine dusche ich selbstverständlich noch und bereite mir ein leckeres Frühstück zu, das ich ganz in Ruhe genieße.

You must first dedicate time each day to becoming the person you want to be. Hal Elrod

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Dich interessiert das Thema Morgenroutine? Du möchtest vielleicht sogar Deine eigene Routine zusammenstellen und hättest gerne ein paar Tipps? Dann hinterlass mir gerne einen Kommentar, hier oder bei Facebook oder auch auf Instagram.

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13 comments

Lordina Belgique 19. Juni 2017 at 7:44

Sehr inspirierend, danke!! Affirmationen gehören auch zu meiner täglichen Routine, aber noch nicht um 5 Uhr morgens… 🙂 Daumen hoch für deine Disziplin!!

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Marilena 20. Juni 2017 at 9:36

Danke liebe Lordina! 🙂 Ich finde Affirmationen wirklich toll! Hätte ich am Anfang nie gedacht, dass es wirklich etwas bringt limitierende Glaubenssätze abzulegen.

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Linn 19. Juni 2017 at 10:48

Das ist so eine schöne und inspirierende Morgenroutine! Habe deinen Blog eben erst entdeckt und werde auf jeden Fall jetzt erstmal gespannt ein paar Beiträge lesen, gefällt mir richtig gut! 🙂
Alles Liebe,
Linn

https://www.linnmaira.com

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Marilena 20. Juni 2017 at 9:37

Vielen Vielen Dank Linn! Dein Blog gefällt mir aber auch sehr gut, habe mal eben vorbeigeschaut 🙂

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Anouk 19. Juni 2017 at 11:18

Wow, das klingt wunderbar und richtig vorbildlich! Wenn ich mir die seihe dafür nehmen könnte wäre es genial! Meine morgenroutine is normalerweise ausschlafen bis wann auch immer 😉 dann ein leckeres Frühstück zu bereiten, fotografieren, posten, vllt instagram durch scrollen, dann aufräumen und dann sind ca. 1,5h vergangen und ich bin bereit meine „Dinge“ für den Tag zu erledigen. Positive Dinge aufschreiben mache ich immer abends bevor ich ins Bett gehe in ein 10 Jahres Buch 😉 da soll man jeden Tag die besten dinge vom Tag aufschreiben und jede Seite hat Platz für 10 Jahre und dann kann man immer sehen was man die letzten jahre an dem Tag gedacht und getan hat 😊

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Marilena 20. Juni 2017 at 9:41

Danke liebe Anouk <3 Deine Morgenroutine klingt aber auch sehr entspannt, da hätte ich ab und an auch nichts gegen einzuwenden 😉 Und die Idee mit dem 10 Jahres Heft habe ich mir direkt mal notiert. Vielen Dank dafür.

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Annika 19. Juni 2017 at 18:33

Wie immer ein toller Beitrag Marilena! Mir gefallen die Bilder mit den Schlagworten sehr, sieht toll aus 😍 Finde es sehr beeindruckend wenn man das, komme was wolle, durchzieht 💪🏼

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Marilena 20. Juni 2017 at 9:36

Danke Liebes <3

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Jonas Moll 20. Juni 2017 at 23:48

Hallo Marilena,

super Artikel gefällt mir sehr gut. Ich gehöre auch noch zu den Menschen, die morgens schwer aus dem Bett kommen.
Das sollte ich mal umstellen. Vielleicht hilft ja Apfel Essig 😀 Ist der denn lecker?

Liebe Grüße Jonas

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Marilena 28. Juni 2017 at 15:34

Hey Jonas,

vielen Dank für den lieben Kommentar, das freut mich wirklich sehr.
Apfelessig ist leider nicht wirklich lecker, aber dafür tut er dem Körper sehr gut. Alternativ kannst du auch warmes Wasser mit Zitrone trinken, das wirkt auch basisch 🙂

Liebe Grüße zurück. Marilena

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Tag 2 -Frühaufsteher werden - Der Plan - Persönlich Groß Werden 21. Juni 2017 at 23:49

[…] Dadurch auf den Gravity Daily Blog von Marilena gestoßen. Besonders der Artikel über ihre Morgenroutine, welche um 5 Uhr beginnt, hat mich wahrlich […]

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Daniel 2. Juli 2017 at 9:37

Punkt 4 „Affirmationen & Visualisierung“ sollte ich auch mal versuchen. Eigentlich eine ganz gute Möglichkeit sich selber zu „überlisten“ 😉

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Marilena 3. Juli 2017 at 9:31

Ich hätte selbst auch nie gedacht, wie hilfreich und „mächtig“ solche Affirmationen sein können. Aber seitdem ich sie mir jeden Morgen aufsage und in mein Gedächtnis rufe, sind sie einfach im Alltag unglaublich präsent und ich handle dadurch viel bewusster.

Liebe Grüße. Marilena

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